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Iftar-Pakete

Große Spendenaktion: Ramadanpakete 2022

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Eine lieb gewonnene Tradition

2015 begannen wir Ramadanpakete auszugeben. Damals war es noch recht überschaubar. Die Preise waren zivil, die Menge der gespendeten Pakete 230 machbar, und mit einigen Helfern konnte das Packen und die Verteilung ruhig vonstatten gehen.
Letztes Jahr waren es dann schon 665. Trotz zweier Polizisten war der Ansturm auf die Pakete groß, und es wurde mitunter auch geschimpft, geweint und gebettelt.
So ist unser Wunsch in diesem Jahr 750 Pakete ausgeben zu können, da wir zur Zeit 500 Familien betreuen und noch weitere Pakete für andere Bedürftige brauchen.

Wer bekommt’s?

Die Bedürftigen, die sich bei uns registrieren lassen, waren bis vor etwa einem Jahr zu 90% Witwen, teils mit kleinen Kindern, ohne Kinder oder mit erwachsenen Kindern, die keine Arbeit haben. Doch im letzen Jahr hat sich vieles verändert, auch unsere Empfängergruppe.
In den Familien, in denen es noch einen Familienvater gibt, wurde es den Frauen häufig aus einem gewissen Schamgefühl heraus untersagt, unser Büro aufzusuchen.

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Ramadan 2021

Eine Welle der Hilfsbereitschaft

Seit 13.4.2021 ist Ramadan. Familie Jammeh und der Verein „Help the poor and the needy e.V“ wünschen allen Muslimen eine gesegnete Ramadan-Zeit.


Wie all die Jahre zuvor, können wir auch in diesem Ramadan Essenspakete anbieten. Das ist wichtiger denn je, denn auch hier leidet die Wirtschaft unter der Pandemie. Obwohl die Zahlen der Coronapatienten klein sind, ist die Ware knapp, und die Preise sind hoch.

Ich war leider nicht dabei.

Das Spendensammeln

Im Februar fingen wir mit dem Spendensammeln an, und es begann von Anfang an sehr vielversprechend. Ende Februar kam eine große Spende von über 300 Paketen, doch auch die Einzelspenden, der WhatsApp-Flohmarktverkauf und die Versteigerungen waren sehr hilfreich.


Unser Highlight

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Corona, die Dritte: Ausgabe mit Hindernissen

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Besondere Ereignisse erfordern besondere Maßnahmen. Das war nie deutlicher als bei dieser Aktion der Ramadanpakete. Nicht nur, dass wir ein Spendenboom an zwei aufeinanderfolgenden Tagen hatten, sondern auch der schnelle Einkauf, um steigende Preise zu verhindern, das rasante Packen und der unerfüllte Wunsch nach einer stressfreien und Coronaregeln-konforme Ausgabe der Pakete.

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Das grosse Packen

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Ramadan kommt

Ramadan steht vor der Tür. Doch es wird kein normaler Ramadan werden . Die schönsten Seiten des Fastenmonats, das gemeinschaftliche Nachtgebet und das gemeinsame Fastenbrechen werden wegen Corona wohl ausfallen. Zum Fastenbrechen essen viele Gambier den berühmten Hirsebrei Mono, der aus verschiedenen Hirse (Couscous)-Arten zubereitet werden kann. Er ist nahhaft und sättigend, und schmeckt mit Milch und Zucker noch einmal so gut. Zum Fastenbrechen gibt es dann noch meist eine Tasse Tee, denn mit warmen Getränken das Fasten zu brechen ist allemal besser als mit kalten. So haben wir in unseren Ramadanpaketen auch Tee und Kaffee, Milch und Zucker.

Für das Abendessen wird dann Reis mit Soße gekocht. Da viele unserer Mitglieder ja bereits Reis durch das Witwen-Reis-Projekt erhalten, gibt es von uns noch 10 Liter Öl, das hoffentlich bis weit über Ramadan hinaus reicht. So brauchen die Familien jetzt nur noch die frischen Sachen wie Gemüse oder Fisch vom Markt zu kaufen. Da die meisten Familien keine Kühlung zu Hause haben, können wir hier nicht für einen längeren Zeitraum Lebensmittel zur Verfügung stellen.

Hilfe aus Deutschland

Die Hilfe aus Deutschland war enorm. Plätscherten die Spenden seit Januar bis Mitte März so vor sich hin, immerhin 104 Pakete, schoss die Zahl nach dem Bekanntwerden des ersten Corona-Falles in Gambia in die Höhe. In nur 3 Tagen kamen weitere 432 Pakete zusammen. Bei 500 Paketen wollten wir die Aktion beenden, doch nun sind es 536 geworden. Gott sei’s gedankt.

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Spenden in Zeiten der Krise

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In den letzten Tagen ist etwas Sensationelles geschehen. Wir waren davon ausgegangen, dass jeder jetzt mit der Bewältigung seiner eigenen Probleme beschäftigt ist. Doch da haben wir uns getäuscht. Als unsere Sponsoren erfahren haben, dass das Coronavirus nun auch in Gambia angekommen ist, stieg die Hilfsbereitschaft exponentiell an.

Am 13.1.20 riefen wir zum ersten Mal in diesem Jahr dazu auf, für Ramadanpakete zu spenden. Ein Paket kostet 25€ und innerhalb von 2 Monaten hatten wir 104 Pakete zusammen. Gott sei’s gedankt. Bis zu diesem Zeitpunkt dachten wir noch, wir hätten alle Zeit der Welt.

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Iftar-Pakete 2020

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Ramadan Ramadan steht vor der Tür, na ja noch 2 Monate, aber irgendwie liegt die Vorfreude schon in der Luft. Das Wort Ramadan ist wieder häufiger im Sprachgebrauch, sei es bei Terminvereinbarungen oder Reiseplanungen.In unserem Verein ist der Ramadan nun schon seit Jahresbeginn Thema. Denn in Erinnerung an letztes Jahr, als der Andrang so übermäßig groß war, und sie noch Tage später vor dem geschlossenen Büro standen, wollen wir diesmal soviel wie möglich Bedürftigen unsere legendären Iftar-Pakete zukommen lassen. https://empathymitgefuehl.com/2019/05/14/ramadan-2019/Der Inhalt des Paketes wird sich… Weiterlesen »Iftar-Pakete 2020